Leichengeruch erfüllt die Straßen der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil. Vielleicht haben Sie die bedrückenden Bilder von den Toten auf der Straße ja auch gesehen? In Ecuadors Metropolen brechen die Gesundheits-Systeme zusammen. Die zuständige Ministerin hat überfordert „hingeschmissen“ und ist zurückgetreten. Die Menschen fühlen sich allein gelassen, haben Angst.

 

Das Land ist bitterarm, und viele der „Gastarbeiter“ in Spanien haben die Infektion bei der Rückkehr vor dem europäischen „Shutdown“ eingeschleppt, so dass alles ganz schnell ging: Guayaquil hat mehr Tote als Ecuadors Nachbarländer zusammen. “Das Land steht Kopf“, berichtet unsere Entwicklungshelferin Katharina. „Und wie immer trifft es die Ärmsten am schlimmsten. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass sich die Kirche und ihre CASA-Stiftung, für die ich hier arbeite, für genau diese Menschen einsetzen. Wir haben Lebensmittelpakete gepackt und verteilt, waren in den bedürftigen Haushalten in der Stadt.“ Und ausgerechnet als die Finanzen der Kirche zu Ende gingen, half eine ermutigende Gabe von Christliche Fachkräfte International aus dem Corona-Notfallfonds: „Mit 500 Euro konnten wir noch einmal 30 Lebensmittelpakete schnüren und an die ärmsten Familien verteilen“. So kommen die Menschen über das Osterfest. Erfreut, dankbar und demütig wurde die wahrlich „not-wendige“ Hilfe von den Familien entgegengenommen. „Weitere Einkäufe und Verteilaktionen sind für die nächste Woche geplant, denn die wirtschaftliche Not wird noch lang anhalten.“ Katharina erwähnt das Beispiel der kleinen Familienbäckerei an der Ecke, die alle ernähren muss. Weil immer weniger Kunden kamen, fuhr der Großvater mit dem Moped die Backwaren durch die Straßen, um wenigsten etwas loszubekommen, das ist jetzt nicht mehr erlaubt - nur eine Geschichte von vielen. Katharina ist froh, in Ecuador zu sein, um mithelfen zu können. Sie fühlt sich zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Wir berichteten ja noch im letzten CFI-Blatt von ihr – so viel hat sich durch GOTT wunderbar gefügt. Vielen Dank für alle Unterstützung aus Deutschland – ob im Gebet und mit Gaben.

 

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeit

 

Hilfe für Brüder International
Evangelische Bank eG
IBAN DE89 5206 0410 0000 4156 00
BIC GENODEF1EK1
Verwendungszweck:
Entweder "Projekt 5397 Weltweit - Corona Folgen" (Allgemein)
oder "Projekt 5397 K. Harder" (Katharina Harder)