Mein Arbeitstag beginnt etwa 8 Uhr. Angekommen im Studio werfe ich in meinem Arbeitszimmer erst mal die ganze Technik, von Computer bis Mischpult an, bevor wir uns dann als Team zum täglichen Austausch und Gebet treffen.
Und damit sind wir bei meiner Hauptaufgabe, dem Schneiden von Sendungen. Die Kunst liegt darin, dass es immer noch flüssig klingt und der Hörer die Schnipselei nicht bemerkt.
Zusätzlich zur Audiobearbeitung pflege ich seit neuestem auch den online Shop der Buchgalerie und des ERF Verlags.
Da wir nur ein kleines Team sind, hat jeder ein sehr breites Gebiet an Aufgaben, so dass immer wieder praktische Arbeit für eine gute Abwechslung sorgt.
Bis jetzt habe ich mit einem Kollegen schon ein paar Tage auf dem Dach der Gemeinde verbracht, um neue Dichtungen an den Fensterkuppeln anzubringen.
Rasenmähen stand für mich auch schon auf dem Programm.
Interessant war letztens ein Musikvideodreh. Seit diesem Jahr ist der ERF Südtirol auch in den Filmbereich eingestiegen. Man verfügt hier wirklich über eine gute Filmausrüstung. Dieser Bereich hat mich immer schon sehr interessiert, so dass ich hier auch noch die eine oder andere Aufgabe übernehmen werde.
Beim nachdenken über meine Arbeit, kann ich Gott einfach nur danken, dass er mich an diesen Platz gestellt hat. Ich merke immer wieder an neuen Dingen, dass ich genau richtig hier bin. Das fängt bei den Programmen an, die im Studio verwendet werden, die mir teilweise schon gut vertraut gewesen sind.
Desweiteren darf ich mit meiner Hilfe dazu beitragen, dass Einzelne entlastet werden, da zurzeit großer Personalmangel beim ERF herrscht.


