In der ersten Woche habe ich zusammen mit zwei Lehrerkollegen ein Klassenzimmer renoviert, danach ging der Schulalltag los: 6:20 Uhr aufstehen, 7:30 Uhr: Männlein/ Weiblein auf dem Schulhof trennen. 8:00 Uhr Nationalhymne trällern und Flagge hissen. Dann noch den Essenswagen bereit machen. Sollten Lehrer zu spät kommen, ausfallen etc. springe ich ein.
Ansonsten gibt es noch Kopierdienst und viele handwerkliche Sachen zu erledigen. Das Wochenende steht dann ganz im Sinne der Sprache.
Am Samstagmorgen deutsch, am Mittag wird mit meinem Mitzbewohner wieder französisch geredet. Am Sonntagmorgen folgt ein französischer Gottesdienst mit anschließendem Essen bei einer französisch-marokkanischen Familie. Am Nachmittag spiele ich dann mit dem Sohn und 20 Amerikanern eine Sportart namens "Ultimate" auf Englisch.
Abends dreht sich dann mein Kopf in allen Sprachen und ich bin einfach nur glücklich über die Erfahrung und das Neuerlernte.
Was einem neben all dem dann noch sofort auffällt, ist die Gastfreundschaft, welche hier wirklich großgeschrieben wird.


