Die von Christliche Fachkräfte International in Haiti tätigen Mitarbeiter sind bei dem Erdbeben nicht zu Schaden gekommen. Die Mitarbeiter aus Deutschland konnten zunächst nicht direkt erreicht werden, da die Telefonverbindungen zusammen gebrochen sind. Mitarbeiter befreundeter Missionen konnten aber vor Ort Kontakt herstellen und erfahren, dass den Deutschen nichts geschehen ist.

 

Schwierig ist die Lage jedoch bei befreundeten Werken in der Nähe der Hauptstadt Port-au-Prince, die seit vielen Jahren eng mit Hilfe für Brüder International zusammen arbeiten. Mittelfristige Hilfen sind in den christlichen Radiostationen, Ausbildungsstätten und Hospitälern erst dann denkbar, wenn eine gewisse Infrastruktur wieder gewährleistet ist. Daher wollen wir zunächst finanziell bei Nothilfemaßnahmen unserer Partner helfen. Mehrere ehemalige Haiti-Mitarbeiter von Christliche Fachkräfte International haben bereits angeboten, wieder in ihr Einsatzland zurück zu kehren, um persönlich vor Ort zu helfen. Sobald die Partner diese Einsätze anfordern, werden die Entsendungen beginnen.

 

Im stark vom Voodoo geprägten Haiti haben die Erdstöße auch Erschütterungen in den Seelen der Menschen hinterlassen. Es überrasche nicht, dass Reuters melde, die Menschen seien bei dem Erdbeben mit lauten „Jesus, Jesus“-Rufen auf die Straßen geströmt. Gerade jetzt in der Allianz-Gebetswoche wäre es wichtig im Gebet für das Wohl der Betroffenen vor Gott zu treten.