Nein, es geht nicht um ein schweizerisches Ferienangebot – sondern um handfeste Arbeit mit kleinen Kindern. Denn Heidi Braun hat sich aus dem Schwarzwald aufgemacht, um die Arbeit in kirchlichen Kindergärten in der ugandischen Luweero-Diözese zu verbessern. In Uganda, wo 50 Prozent der Bevölkerung unter 14 Jahre alt sind. Als der „Vater“ der deutschen Parlamentsgebetsfrühstücke, der Böblinger Landtagsabgeordnete Rudolf Decker, einst den ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni fragte, was eigentlich seine größte Sorge sei, entgegnete dieser: „All die jungen Leute in meinem Land, die niemand wirklich braucht.“ Der Bischof von Luweero wünscht sich, dass zumindest in seiner Diözese den jungen Leuten gezeigt wird, dass sie schon von klein auf gebraucht werden. Viele der Kindergärten sind völlig überfordert mit den Massen von Kindern. Nur wenige Erzieherinnen sind ausgebildet, eine spielpädagogische Konzeption ist quasi unbekannt: Aufpassen, aufbewahren, auswendig lernen – das sind die „Kernkompetenzen“ für viele Kindergärten, leider!

In diese Situation hinein möchte Heidi Braun Zeichen setzen, Kindergartenleitungen ermutigen, Erzieherinnen besser ausbilden.Noch ist sie in der Orientierungsphase, erlebt überfüllte Kindergärten und unerfüllte Erwartungen bei Kindern, Eltern und Personal. Leicht wird die Beratung nicht werden, aber wichtig. Viel Fachliches aus 15 Jahren Kindergartenarbeit im Schwarzwald und Hospitationen an den Fachschulen für Sozialpädagogik in Beutelsbach und Schwäbisch Hall möchte sie vermitteln, aber zuerst muss Heidi gute Beziehungen bauen. Danke, wenn Sie sie dabei im Gebet unterstützen.

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