Robert und Rita Badenberg sind in der deutschen Missionslandschaft längst keine Unbekannten mehr. Die beiden waren für die Liebenzeller Mission in Afrika unterwegs. Robert hat vielen Missionskandidaten interkulturellen Unterricht in Bad Liebenzell, an der Akademie für Weltmission in Korntal und in Osteuropa gegeben.

Wir sind sehr dankbar, dass sich so erfahrene Geschwister für eine Zusammenarbeit mit Christliche Fachkräfte International entschieden haben. Die beiden sind Ende 2016 in die Lehrerausbildungsarbeit in Malawi eingestiegen. Mit der „Teacher-Support-Unit“ gibt es ein hervorragend eingeführtes Programm, mit dem insbesondere junge Lehrer in den ersten Berufsjahren ermutigt werden. In einem korrumpierten und verarmten Land, in dem die Lehrer nur unregelmäßig Gehalt bekommen, ist das eine wichtige Investition in die Bildung von Kindern. In vielen Schulklassen sind weit über 100 Kinder „zusammengepfercht“. Individuelle Förderung von einzelnen Begabungen oder auch Bedürfnissen ist in solch einem Umfeld überhaupt nicht mehr möglich. Eine echte Chance haben viele dieser Kinder bisher kaum gehabt. Dass ein großer Anteil an der Generation der Eltern an HIV erkrankt und früh verstorben ist, macht alles noch komplizierter. Stark, dass sich die malawischen Kirchen da „reinhängen“.

Froh sind wir, dass auch die Deutsche Botschaft großes Interesse an der Arbeit zeigt und sie finanziell unterstützt. Auch über die spontane Spendenaktion im Auftaktgottesdienst beim Motorradtreffen des ADAC am Glemseck haben wir uns gefreut: Dass Robert früher selbst Motorrad gefahren ist, haben seine Biker-Freunde nicht vergessen – und mancher Geldschein wurde in die Motorradhelme eingelegt, um zum Segen im über 7.500 km entfernten Malawi zu werden. Einmal mehr geben wir GOTT die Ehre: ER hat überall SEINE Leute, IHM vertrauen wir unsere Gaben an!

Weitere Infos zum Projekt 101 Bildung Malawi

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